BipOrder-Module

Das KDS (Küchendisplay) einrichten

Hardware-Auswahl (Tablet oder Bildschirm), Installation, Einrichtung pro Station (warm, kalt, Dessert), Küchen-Workflow. Schluss mit dem Hin und Her zwischen Saal und Küche.

5 Min. Min. Lesezeit · Aktualisiert am 16. Juni 2026

Das KDS (Kitchen Display System) ersetzt Papierbons in der Küche. Ihre Bestellungen erscheinen in Echtzeit auf dem Bildschirm, pro Station, mit einem Timer pro Gericht. Praxisnutzen: Kommunikation zwischen Saal und Küche, Schluss mit Hin und Her bei Änderungen, vereinfachter Service.

1. Hardware wählen

BipOrder KDS läuft auf:

  • Android-Tablet 10" oder mehr (Lenovo Tab M10, Samsung Tab A8)
  • iPad 10" oder mehr
  • USB-Touchscreen an einem Mini-PC (ideal für offene Küchen ≥ 15")
  • Einfacher Bildschirm (nicht berührungsempfindlich) mit Maus/Tastatur — funktioniert ebenfalls

Tipp für feuchte Küchen: Schützen Sie das Tablet in einem wasserdichten Plexiglasgehäuse (ca. 40 €). Reicht für 99 % der Setups. Keine Industriehardware erforderlich.

2. Das KDS installieren

Öffnen Sie auf dem Tablet Chrome oder Safari und geben Sie ein: kds.biporder.com. Melden Sie sich mit Ihrem BipOrder-Konto an. Geben Sie dem Tablet bei der ersten Anmeldung einen Namen (z. B. "Warme Küche", "Bar"). Sie können die Seite zur Vollbildnutzung zum Startbildschirm hinzufügen.

Aktivieren Sie unter Android "Vollbildmodus" und "Bildschirm eingeschaltet lassen", damit das Tablet während des Service nicht in den Ruhezustand wechselt.

3. Stationen konfigurieren

Gehen Sie zu Einstellungen > Küche > Stationen. Erstellen Sie eine Station je Posten: Warm, Kalt, Bar, Dessert, Pizza, Fritteuse... Jeder Menüpunkt wird anschließend einer Station zugewiesen.

Wenn Sie eine einzelne Küche ohne getrennte Posten haben, erstellen Sie eine allgemeine Station "Küche" und weisen Sie alles dort zu. Konsistent und später migrierbar.

Screenshot: KDS-Ansicht — Spalten pro Station, Karten pro Bestellung, Timer pro Gericht.

4. Küchen-Workflow

Bei Eintreffen einer Bestellung:

  1. Die Bestellkarte erscheint in der betreffenden Station, rot bei Dringlichkeit.
  2. Der Timer startet.
  3. Der Koch tippt auf "In Vorbereitung" und dann auf "Fertig", wenn das Gericht aus der Küche kommt.
  4. Die Servicekraft erhält die Benachrichtigung "Gericht servierbereit" in der App.
  5. Nach dem Servieren wird die Bestellung grün und verschwindet anschließend.

5. Prioritäten und Warnungen

  • Farben: grün (< 5 Min.), orange (5-10 Min.), rot (> 10 Min.)
  • Optionaler Ton bei neuen Bestellungen (je Tablet einstellbar)
  • Allergen-Erkennung in Großschrift auf der Karte (Gluten, Laktose, Nüsse...)
  • Notizen der Servicekraft fett angezeigt (z. B. "ohne Zwiebeln")

6. Multi-Küche und große Volumen

Für große Restaurants: 1 Tablet pro Station, zusätzlich 1 "Pass"-Tablet, das für den Chef de partie alles bündelt. Echtzeit-Synchronisation über Socket.IO — kein Polling, keine Verzögerung.

Internetausfall?

Das BipOrder-KDS verfügt über einen Notbetrieb: Bereits empfangene Bestellungen bleiben sichtbar und bearbeitbar. Sobald das Internet zurückkehrt, kommen neue Bestellungen an und der Zustand der Gerichte wird synchronisiert.

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